Präventionsprojekt im Bereich:
Menschenhandel • Zwangsprostitution und kommerzieller sexueller Ausbeutung von Kindern

Logo von MAGSA

 

Das Projekt MAGSA
Newsletter

Möchten über unsere Aktivitäten informiert werden, so tragen Sie sich bitte in unser Newsletter ein!

Kontaktdaten
Auswahl:

Und nun?
Newsletterarchiv
Buchtipps

Wir haben hier eine kleine Auswahl an Büchern zum Thema zusammengestellt.
mehr...

MAGSA

Der Mennonitische Arbeitskreis Grenzüberschreitender Sozialer Aktionen (MAGSA)

MAGSA ist ein selbstständig arbeitendes Projekt, bestehend aus einzelnen Mennoniten sowie befreundeten und interessierten Personen, es wird von den Mennonitengemeinden Augsburg und Regensburg gestützt, und ist vorerst auf eine bestimmte Zeit befristet.

Unsere gegenwertigen Hauptschwerpunkte liegen in der Präventionsarbeit von: Zwangsprostitution, kommerzieller sexueller Ausbeutung von Kindern und Menschenhandel. Weiter sind wir in ein regionales Aktionsbündnis gegen Aids in Regensburg eingebunden.

Unsere Mitarbeiter und Standpunkte befinden sich in Europa und Nordamerika.

 

Unsere Grundsätze:

  • Unsere Handeln gründet sich im Gott des Erbarmens, der uns ruft, Menschen des Erbarmes zu sein.
    Wir verstehen Jesus Christus als die umfassendste Offenbarung Gottes. Er lädt alle Menschen dazu ein, durch das befreiende Werk seines Lebens, seines Sterbens und seiner Auferstehung wieder ganz zu werden und seinem Beispiel des Dienens zu folgen. Deshalb tun wir unseren Dienst "in Namen Christi". Wir glauben, dass der liebende Gott das Wohlergehen aller Menschen und die Heilung der Schöpfung will; dass die ersten Früchte der neuen Schöpfung - des Reiches Gottes - in der Gemeinschaft der christlichen Gemeinden sichtbar werden.

  • Wir sind ein Projekt von täuferischer-mennonitischer Prägung, das aus Menschen unterschiedlicher kultureller, ethnischer und christlicher Herkunft besteht. Wir sind bemüht, diese Werte und Auffassungen in unserem Wirken Ausdruck zu verleihen. Wir glauben, dass das Reich Gottes eine frohe Botschaft ist, die verkündet werden soll, eine Einladung zur Bekehrung von einem Leben der Sünde und die in einem Leben der Nachfolge in Gemeinschaft ausgelebt werden soll. Wir streben danach, eine biblische Sicht des christlichen Lebens als Ganzheit von Wort und Tat, Körper und Geist, Glauben und Leben, Anbetung und Verkündigung wieder zu spiegeln.

  • Wir wollen verantwortlich mit Ressourcen - personellen, finanziellen, materiellen und geistlichen Gaben - umgehen und selbstkritisch und offen für Überprüfung sein. Um unnötige Überschneidungen zu vermeiden und größtmögliche Koordination zu erreichen, ist es uns ein Anliegen, in ständiger Absprache zu interessierten lokalen Gemeinden, Mission- und Hilfswerken der Mennoniten und den verschiedenen mennonitischen Gremien in Europa und Nordamerika zu stehen.

  • Wir versuchen, die Menschen, mit denen wir arbeiten, und die Menschen, die unsere Arbeit unterstützen, zusammenzubringen. Wir versuchen, bei unserer Prioritätensetzung als kirchlich geprägtes Projekt sensibel für die jeweilige Situation zu sein. Dieses Verständnis kommt daher, dass wir von den Menschen lernen, mit denen viert arbeiten. Wir wollen besonders aufmerksam sein für die Stimmen und Hoffnungen lokaler Partner, Kirchen und Organisationen.

  • Wir anerkennen, dass wir der Führung durch Gottes Geist bedürfen und von der Weisheit und Erfahrungen der Menschen, mit denen wir zusammenarbeiten, lernen müssen. Wir bekennen unsere Schwächen und unser Versagen und lernen aus Ihnen.

  • Wir glauben, dass menschliches Leiden zu lindern heißt, sich für soziale Gerechtigkeit einzusetzen. Menschliches Leiden entsteht häufig durch ungerechte Situationen und verschiedene Formen der Ausbeutung, die entwürdigende Auswirkungen haben. Als Projekt, das eine Basis von Frauen und Männer verschiedene ethnische Herkunft repräsentiert, sind wir Arbeitsprinzipien verpflichtet, die nicht diskriminierend sind.

 

Umsetzung

  • Wir arbeiten unter leidenden Menschen als Fleischwerdung der Liebe Gottes. Wir sind bestrebt, uns in den Dienst von unterdrückten Bevölkerungsgruppen zu stellen, indem wir ihre Hoffnungen ihre Anliegen und ihre Mitarbeit in die Planung und Durchführung unserer Arbeit einbeziehen. Diese Verantwortung hilft uns auch, die Stärken und Bedürfnisse unserer Unterstützer, MAGSA- Mitarbeitenden und unsere Partnern besser zu verstehen.

  • Wir arbeiten als gewaltfreie Gesandte für Frieden und Versöhnung, verwurzelt in gewaltlosen, friedensstiftenden Beispiel Christi. Unsere Arbeit ist ausgerichtet auf die Situationen mit der großen Not, häufig in schwierigsten Situationen. Wir versuchen, verschiedene Standpunkte in sozialen und politischen Zusammenhängen zu verstehen und unseren Dienst ohne Voreingenommenheit im Hinblick auf Rasse, Geschlecht, Religion oder Politik zu tun.

  • Wir sind bestrebt, verantwortlich zu handeln, indem wir in Demut "den Mächten von der Wahrheit zeugen", was auch das Vorgehen von Regierungen betrifft, insbesondere in Deutschland und deren der EU. Unser Dienst kann sich der Realität der Macht in diesem Weltsystem nicht entziehen. Unsere Erfahrung kann ein hilfreiches Zeugnis in lokalen Gemeinschaften, Gemeinden und auf verschiedenen Ebenen des Staates sein.

  • Unser Dienst macht die frohe Botschaft sichtbar und hörbar. Dies geschieht in Solidarität mit lokalen Partnern, mit denen wir in gegenseitiger Abhängigkeit uns als Fürsprecher einsetzen und organisieren. Die frohe Botschaft wird auch sichtbar gemacht durch dienendes Tun wie Heilen, Ernähren, Kleiden, Schaffen, Pflanzen, Bauen, Lehren, Zuhören, Vermitteln, Besuchen und Ermutigen.

  • Wo möglich, wird unsere Arbeit in Partnerschaft und Gegenseitigkeit mit lokalen Gemeinden getan. Unsere Dienst anerkennt die Realität der Kirche in fast jedem Land. Unser Ziel ist es, lokale Strukturen und Leitungen zu stärken. Wir geben Programmen mit Gemeinden und Missionsorganisationen der Mennoniten Vorrang.

  • Unsere Arbeit hat Entwicklungscharakter, sei sie kurz- oder langfristig. Entwicklung ist ein Prozess der Beteiligung und Umwandlung, der zu größerer Würde und Eigenständigkeit, größeren Visionen und Chancen, größerer Gemeinschaft und wechselseitige Abhängigkeit führt. Entwicklung kann nicht isoliert vom lokalen und globalen Umfeld erfolgen; sie umfasst das Geistliche ebenso wie das Leibliche, das Gemeinschaftliche ebenso wie das Individuelle.

  • Unsere Arbeit wird von fähigen und engagierten Menschen getan. Sie sind unsere wichtigsten Ressourcen. Es werden große Anstrengungen unternommen, Menschen zu gewinnen, die gewillt sind, ihr Leben zum Dienst geben, damit das Evangelium des Reiches Frucht tragen kann.

Stand Dezember 2005

Copyright © 2004 - 2006 MAGSA (www.magsa.de) | All Rights Reserved